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Köln und ihr Dom – die sandsteinerne Riesenhochzeit

Ohne ihren Dom geht Köln nirgendwohin.
Die Ehe der beiden Rheinländer ist auch nach vielen Jahrhunderten noch aufregend. In Film und Fernsehen treten sie meist gemeinsam auf und schaffen es immer wieder, ihr Publikum zu begeistern.
Bis heute steht keiner so mächtig auf dem Domplatz wie er. Keine andere legte sich je mit vergleichbarer Anmut zu seinen Füßen nieder.

Eine Woche lang begleitete das PraetoriusCC-Team Köln und den Dom in Beruf und Alltag – und gewann dabei  faszinierende, überraschende und sehr persönliche Einblicke in Leben und Geschichte eines der größten Paare unserer Zeit.

Treue und Freiheit in perfekter Balance

nullDas Geheimnis ihres ehelichen Glücks sehen Dom und Köln in unverbrüchlicher Treue, verbunden mit der Bereitschaft, dem Partner auch Freiräume zu lassen. So weiß sie genau, dass der Domplatz sein Reich ist:

„Da ist er König, ganz klar. Er hat den Weitblick, den die Platte braucht. Er sieht alles und vergisst nichts. Ohne den Dom auf der Platte könnte ich einpacken.“

Außerhalb der Stadtringe lässt er ihr hingegen völlig freie Hand:

„Da war ich nie, und da muss ich auch nicht mehr hin“, so der schwarze Riese, der freimütig zugibt, nicht jünger zu werden.

Oblatenopfer und Kamellenkult

Während der Dom schon in jungen Jahren seine Liebe zu sakraler Musik entdeckte und auch selbst musiziert (er beherrscht verschiedene Glocken), tanzt Köln für ihr Leben gern und ist bei der Musikwahl nicht zimperlich.

„Ja, das ist ein wunder Punkt“, gesteht die agile Metropole. „Manchmal ist es sogar mir peinlich, aber wenn es mich packt, dann packt es mich zu jedem Mist.“

Die bekennende Kulturstadt mit dem reizenden Grüngürtel zeigt ihr verschmitztes Lächeln und fügt fast schüchtern hinzu: „Mindestens einmal im Jahr muss ich richtig über die Stränge schlagen. Ab und zu die Kontrolle verlieren: Das brauche ich einfach. Und im Grunde bin ich froh, dass er nie dabei ist. Wahrscheinlich würde er die ganze Zeit in einer Ecke stehen, den Kicker blockieren und allen ein schlechtes Gewissen machen.“

„Immerhin kann ich inzwischen darüber hinwegsehen, wie es an den zweihundert Morgen danach aussieht“, wirft der überzeugte Weihwassertrinker ein. „Wissen Sie, ich bin kein junges Kapellchen, das ein Bergdorf bekehren will. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass gemeinsame Wurzeln nicht aus derselben Quelle trinken müssen.“

„Mein armer, alter Gote!“, sagt Köln und schenkt ihrem spitzbogigen Trotzkopf einen liebevollen Blick.

Dreihundert Jahre Missverständnis

Die berufliche und persönliche Entwicklung des Doms wurde von Köln nicht nur im positiven Sinne geprägt. Viele Gespräche waren nötig, um schließlich sogar die dreihundert Jahre des Baustopps nachträglich als Chance zu begreifen.
Heute sieht der leidenschaftliche Gerüstträger diese Episode gelassen: „Es war die letzte Gelegenheit, mich oben ohne zu sehen“, sagt er im PraetoriusCC-Interview – und beweist damit Humor angesichts eines Themas, das bis vor zehn Jahren immer wieder Anlass zu Konflikten gab.
Nachdem ein gemeinsamer Fernsehauftritt in einer historischen Sendung zum öffentlichen Ehestreit ausgeartet war, entschloss sich das prominente Paar damals zur gemeinsamen Therapie. Während der abenteuerlichen und atemberaubend erfolglosen Suche nach einem geeigneten Therapeuten erkannten beide schließlich die Nutzlosigkeit dieses Unterfangens und versöhnten sich – „und zwar für immer“, so Köln mit Nachdruck.

Mit freundlicher Genehmigung und zur Erinnerung an das ungeplante TV-Duell der beiden Riesen präsentieren wir hier einen Auszug, der regionale Künstler mittlerweile zu vier Bühnenbearbeitungen, einem langfristigen Sozialprojekt und einer epischen Trilogie inspiriert hat. Voraus ging die Frage des Showmasters an Köln, welche Umstände einen dreihundertjährigen Baustopp rechtfertigten.

Köln: „Bei langfristigen Bauprojekten ist eine spätere Budgetkorrektur nicht ungewöhnlich –“
Kölner Dom: „Sie kann einfach nicht rechnen.“
Köln: „Der Pilgertrend war rückläufig – “
Kölner Dom: „Pilger wollen Türme sehen.“
Köln: „Es gab Schwierigkeiten mit den Handwerkern – “
Kölner Dom: „Handwerker wollen bezahlt werden.“
Köln: „Diese Steine aus Süddeutschland – “
Kölner Dom: „Sie hat sich von Schwaben hereinlegen lassen.“
Köln: „Menschen sind schwer zu verstehen.“
Kölner Dom: „Meine Türme juckten wie verrückt.“
Köln: „Ich durfte sie nicht einmal sehen!“
Kölner Dom: „Ungebautes juckt schlimmer als Eingestürztes.“
Köln: „Sein Kran hat ihm den Kopf verdreht!“
Kölner Dom: „Mein Köln war ja beschäftigt.“
Köln: „Ich hatte Franzosen!“
Kölner Dom: „Ich hatte den Kran.“

Der Meister faltet das Sternenzelt

Während der halbfertigen Jahre zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert entwickelte der Dom eine Reihe eindrucksvoller Zaubertricks. Die beiden berühmtesten, das Verbinden der Domplatte mit dem Himmelsgewölbe und das Falten des Sternenzelts, führt er fast täglich auf; trotzdem konnten sie bis heute nicht enträtselt werden.

Bewunderer und Nachahmer des Doms geben nicht auf: Nahezu jeden Preis haben sie bereits für die spektakulären Geheimnisse geboten.

Ein Dom hält dicht

„Viele Knochen der Heiligen Drei Könige waren natürlich dabei, darunter ein paar wirklich schöne. Aber da läuft nichts“, betont der Freizeitmagier und verweist auf Himmelsmächte, die sich auch nicht einfach kaufen ließen: „Schließlich reden wir hier von alten Geheimnissen, nicht von Anfängertricks, die nur mit dem richtigen Hut funktionieren.“

Wissenschaftler kämen meist außerhalb der Bürozeiten und versprächen Ruhmesanteile, mit denen sich jedoch wenig anfangen ließe: „Sie ahnen nicht, was da manchmal draufsteht“, so der Großkathole. „Ich will es mal so sagen: Das hänge ich mir um, bevor ich in den Rhein springe.“

Übermacht richtig einsetzen

Beim Arbeiten mit Gottes Kraft, so erfahren wir, müssen Länge, Dicke und Dauer optimal harmonieren. Erst im letzten Moment werde der Glaube aufgesetzt, und hier liege die größte Gefahr: „Wenn Sie in Panik geraten und zu früh losglauben, kann der Mond herunterfallen – und das kriegen Sie nur repariert, wenn Sie noch einen zweiten Mond haben.“

Die Hoffnungen der Domplatten-Nachwuchstalente und auch des Nachbarn vom Reibekuchenwagen könne er also weiterhin nicht erfüllen:„Schon zum Schutz der Menschheit muss ich hartbleiben“, bedauert der Dom, räumt jedoch nach kurzem Nachdenken ein: „Köln wäre die einzige, der ich die Sache mit dem Himmelsgewölbe beibringen würde. Das wäre eine Option, bevor das alte Mädchen mit dem Hintern im Sand versinkt. Aber soweit ist es ja zum Glück noch nicht.“

Verbrechen an Drittklässlern verhindert

Besonders rührend fand das rußige Raumwunder den Vorschlag einer dritten Klasse, seine komplette Fassade zum ursprünglichen Weiß zurückzuputzen. Als Lohn hatte die Lehrerin ihren Schützlingen eine Anleitung zum Falten des Sternenzelts als PowerPoint-Präsentation in Aussicht gestellt.

„Natürlich war ich neugierig. Ich hätte gern gesehen, ob das Weiß nochmal rauskommt, hatte aber auch Angst, die Kinder könnten sich übernehmen“, erzählt der Glockengigant. „Stellen Sie sich das vor: Jedes Kind hatte eine kleine Zahnbürste und ein Polierläppchen mitgebracht. Die Läppchen waren sogar alle aus demselben Bettlaken gerissen. Nur die Lehrerin war mir sofort verdächtig.“

Der Plan der Lehrerin, den der Dom zum Glück vereiteln konnte: Nach dem Rubbeln weniger Quadratzentimeter hätten die ersten Fingerchen geblutet. Der mitleidige Reibekuchenmann hätte sein Wägelchen verlassen, um zur Apotheke zu laufen, und fünf Minuten später wäre die herzlose Lehrkraft bereits im Taxi gesessen – in der Handtasche ein Flugticket nach Rio und ein gestohlenes Reibekuchenrezept.

Das Sternenzelt, gestand sie später, sei ihr ebenso gleichgültig wie blutende Fingerchen.

Kölner Katholiken spenden ein Strafkonzept

Der Dom durchschaute den Plan – und handelte: Im Kopf der Lehrerin löste er ein starkes Schwindelgefühl aus, sodass er ihr leicht einen Stein stellen und dann Sand in die Augen streuen konnte.
Beim anschließenden Pressetermin zeigte er sich bescheiden: „Jeder Kölner Vater hätte dasselbe getan.“
Als Alternative zur Haftstrafe erarbeitete die Dombelegschaft eine praktische Bußlösung: Nach einer Generalbeichte schickte man die Lehrerin als Jungfrau in den Schuldienst zurück – mit der Auflage, drei Monate lang für Gotteslohn zu arbeiten.

„Das gefiel mir besonders gut“, schwärmt der gerechte Großbau.

Krisenfest im Glaubensgewerbe

Der Dom bietet in seinem Portfolio Dienstleistungen zur regelrechten Gestaltung ritueller Katholikentreffen an. Eine solide, gepflegte Standardausrüstung aus harten Holzbänken, extraharten Betbänken, reichem Zierrat und entsprechenden Spezialmöbeln stellt er im riesigen Dienstraum zur Verfügung.

Raue Regeln, guter Gott

Indoktrination, Verklärung, Ermahnung und Bestrafung, erklärt der buntfenstrige Betpalast dem PraetoriusCC-Kamerateam, könnten ortsunabhängig vorgenommen werden. Entrückung und Verzückung, Erhebung und Vergebung seien hier jedoch nicht ekstatisch, sondern diskret und mit den gegebenen Einschränkungen zu erleben:
„Mein Hauptkunde legt sehr hohen Wert auf den Verbleib einer Restbelastung. Es ist einfach nicht zeitgemäß, einen Gläubigen mit reinweißem Gewissen heimzuschicken und so einer wenn auch nur temporären Marktsättigung Vorschub zu leisten.“
Er selbst habe die Regeln nicht gemacht und biete hier lediglich ein regensicheres Komplettpaket aus sakraler Architektur, Atmosphäre und Beleuchtung an. Die Marketingaspekte des Langzeitprojekts, das er begleite, seien ihm jedoch nicht gleichgültig:
„Ich koste nämlich einen Riesenhaufen Geld, und zwar bis zum Ende aller Zeiten“, raunt der Kölner Dom und fügt augenzwinkernd hinzu: „Als Dienstältester bin ich natürlich unkündbar.“

Expedition in den Hintergrund

Allein folge ich dem gotischen Großglockner in den hinteren Teil seines Dienstraums. Hier sind Grüfte entlang der Hinterwand des Kirchschiffs angeordnet: Hinter Gitterstäben sehe ich steinerne Figuren auf steinernen Tischen.
Ein Ritter in Rückenlage, den felsgewordenen Vollbart emporgereckt –
Ein Schläfer mit gemeißelter Asketenstirn, gefaltete Marmorhände auf marmorkalter Brust –
Ein heller Schein durch matte Eisenstäbe: zu hell nach all den Schatten. Eine spiegelnde Rüstung – dieser Ritter ist anders.
Halb aufgerichtet sitzt er ganz locker zwischen Gewandfalten, beide Hände graziös abgewinkelt; die Linke spielt am Kinn, die Rechte liebkost die Spitze seines …

Darf der das?

Sich kurz wegzudrehen kann helfen. Woanders hinsehen klärt den Blick.
Seine Hand streichelt … in der Hand hält er seinen –
Das erklärt natürlich alles. Die Haltung. Den Blick. Das Strahlen … dieser Ritter ist der Held vom Dom. Ich kann mich gar nicht sattsehen.

Der darf das!

Aus Gottes Goldgrube fließt Sonnenlicht durch ein riesiges Buntglasfenster und färbt eine Rutschbahn durch andachtssatte Altluft. Das Licht funkelt auf der polierten Brustplatte und wirft eine Reihe kniffliger Fragen auf, zum Beispiel diese:
Wer fläzt sich in eine Gruft, um sich auszuleben?

Dass der das darf …

Rundherum Leichen, und er denkt gar nicht dran. Für ihn gibt es das nicht. Er ist unsterblich. Ein Engel!
Aber Engel sind geschlechtslos. Ein Märtyrer?
Für den Märtyrertod gibt es klare Etikette. Das lässt sich also hier und jetzt verifizieren, und zwar mit dieser kleinen Märtyrertod-Checkliste:

  • Märtyrer leiden Qualen beim Sterben.
  • Märtyrer sterben für Gott.
  • Märtyrer wissen, dass Gott ihnen beim Sterben zusieht.

Damit wäre die Märtyrertheorie erledigt. Also ein Heiliger! Aber Heilige tun so etwas nicht.
Jetzt sehe ich es. Es ist ein Griff. Der Held will blankziehen, aber was?

„Schon zu Lebzeiten hielt der Generalmajor seinen Marschallstab gern lässig“, sagt der Dom und nimmt eine Extraportion Stein in die Stimme. Er erklärt, das bildhauerische Arrangement sei ursprünglich für eine ganz andere Kirche geschaffen worden und erlaube erst seit dem Umzug einen zweifelhaften Blickwinkel. Dieser werde jedoch von Touristen, Pilgern und Geschäftskunden gleichermaßen ignoriert.

Zum Abschluss der Exkursion rät der Dom, heikles Wissen mit Ernst zu bewahren und mit Bedacht weiterzugeben. Dies könne etwa geschehen „durch Veröffentlichung auf einer sehr exklusiven Internetseite, schwer zugängliche Formulierungen oder geschickte Tarnung im Fiktionalen.“

Picknick in der Unterwelt

„Sie haben ja schon ganz blaue Lippen“, begrüßt mich Köln, die geduldig neben der Domplatte gewartet hat. Das Fieberthermometer unseres Lichtmessers bestätigt: Durch den langen Aufenthalt im Dominneren ist meine Körpertemperatur auf 33 °C gesunken. „Einen heißen Reibekuchen und ab ins Parkhaus zum Aufwärmen“, mahnt die heilige Mutterstadt, holt die Raspelspezialität eigenhändig aus dem Fett und trägt sie uns hinterher. Vor Sorge fällt sie sogar ins Mundartliche und schüttelt, während ich esse, immer wieder den Kopf über unsere berufsbedingte Risikobereitschaft.

Ein Sparstrumpf  im Parkhaus

Nach wenigen Minuten im körperwarmen Abgasgemisch normalisiert sich meine Temperatur, und mit wiedererwachter Neugier betrachte ich das Fahrzeugnest zwischen den Domwurzeln.

Ein großer, nicht befahrbarer Bereich fällt durch solide Ummauerung und zentrale Lage auf. Schon machen wir uns bereit für den Standardtest zur Altersbestimmung, doch Köln rät zur Schonung der Radiocarbonvorräte und erzählt freimütig, die Mauern seien mindestens so alt wie der Dom und würden von diesem täglich, wenn nicht minütlich genutzt. Denn hier liefen die Geldrutschen aller im Dom positionierten Spendenkästchen zusammen und mündeten in einen Vorratsbehälter, der laut Köln schon seit mindestens zweihundert Jahren platzen müsse.

„Ich könnte  wenigstens einen Teil davon ausgeben, um die Pilgerparkdecks zu entlasten, aber er lässt mich nicht“, klagt die Vielviertelpatin und weist nachdrücklich auf den Leidensdruck gesparten Geldes hin, den zu lindern sie seit Jahrhunderten keine Kosten scheue.

Weltliche Wärme für ältere Tage

Auf die Frage, was der Dom mit seinem tausendjährigen Vermögen plane, antwortet Köln, er rechne vor allem fest damit und stauche es dadurch immer mehr zusammen, wolle sich jedoch im Rentenalter eine Heizung dafür kaufen.

„Nicht doch mir – nur meinen Pilgern“, berichtigt der Kaltblüter, als wir ihn persönlich zu diesem Projekt befragen, und erläutert die Nachteile aktueller Heizmethoden: „Glaube, Liebe, Hoffnung, Musik und gemeinsames Atmen mit offenem Mund wärmen Menschen von innen. Dabei können sie aber trotzdem erfrieren. Manchmal brauchen sie zusätzliche Außenwärme, und die will ich langfristig bieten können – in voller Steintiefe und Raumhöhe, zu jeder Jahreszeit und unabhängig vom Gott- und Kerzenmarkt.“
Wir sind überzeugt.

Ein kalter Stuhl im Sündenpfuhl

Noch einmal schlagen wir die Kragen hoch und pilgern zum nächsten Spendenkästchen. Unser Kameramann geht noch einen Schritt weiter, indem er ankündigt, das Absinken seiner Temperatur während der Beichte zu messen und die Ergebnisse filmisch zu dokumentieren. Nach wenigen Bekenntnissen friert das Thermometer jedoch an seiner Zunge fest, woraufhin er die Kamera loslassen und das Experiment für gescheitert erklären muss.
Der Beichtvater verordnet Bußübungen für Fluchen, Nuscheln und unsachgemäßes Entsorgen eines Elektrogeräts. Das abschließende Vergebungswerk überlässt er uns und rät lediglich, nicht zu früh damit anzufangen.
Aber soweit waren wir auch schon.

Kategorie: CColumne, Celebrationen

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